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Branchenreputation


Wirtschaftliche Stärke und Forschungserfolge prägen das Image der Pharmaindustrie

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Branchenreputation


Wirtschaftliche Stärke und Forschungserfolge prägen das Image der Pharmaindustrie

REPUTATION IN DER BEVÖLKERUNG

 

Aussagen zur Pharmaindustrie, Gesundheitsmonitor 2017, gfs.bern, 2017.

Aussagen zur Pharmaindustrie, Gesundheitsmonitor 2017, gfs.bern, 2017.

Seit vielen Jahren führt das Befragungsinstitut gfs.bern im Auftrag von Interpharma regelmässige Studien über die Haltung der Bevölkerung zur pharmazeutischen Industrie (Reputationsmonitor) sowie den jährlichen Gesundheitsmonitor durch. Im Jahr 2017 zeigen beide Erhebungen ein differenziertes Bild, wie die Bevölkerung die Pharmaindustrie einschätzt. Insbesondere wird anerkannt, dass die Industrie ein wichtiger Arbeitgeber ist (92% der Befragten), dass sie einen guten professionellen Ruf im Ausland geniesst (86%) und dass ihre Stärke als Exportindustrie die Schweizer Wirtschaft stützt (83%). Kritischer fällt die Bewertung bei der Transparenz aus. Etwas mehr als die Hälfte der Befragten (56%) finden, dass die Pharmaindustrie transparent mit Informationen umgeht.

Ruf in den Medien

Die Auswertungen durch das fög, Forschungsinstitut für die Öffentlichkeit und Gesellschaft der Universität Zürich, zeigen, dass die Resonanz der pharmazeutischen Industrie in den Medien in den letzten sieben Jahren stetig zugenommen hat. Das starke Bekenntnis zum Wirtschafts- und Forschungsstandort Schweiz stärkt das Profil der Pharmabranche in ausgeprägter Weise. In den Medien hat die Pharmabranche zunehmend die Rolle als Leitsektor. Wirtschaftlicher Erfolg, die Bedeutung der Krebsforschung und der Nutzen neuer Therapien für Patientinnen und Patienten sind die Themen, die das Image der pharmazeutischen Industrie positiv prägen.

 

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Beziehungen Schweiz-EU: Roadshow und Campaining


Pharmaindustrie und Universitäten stellen sich dem Dialog

Beziehungen Schweiz-EU: Roadshow und Campaining


Pharmaindustrie und Universitäten stellen sich dem Dialog

Die Pharmaindustrie und die Universitäten stellen sich dem Dialog mit Stakeholdern und der interessierten Öffentlichkeit zu den Themen Pharma- und Forschungsstandort Schweiz und zur Bedeutung der bilateralen Verträge für die künftige Wettbewerbsfähigkeit. Hochkarätige Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie und Akademie treffen sich dabei mit lokalen Opinion Leadern aus Wirtschaft und Politik und der breiten Bevölkerung. Es finden dabei Tischgespräche (am Mittag) und öffentliche Anlässe (am Abend) statt. Im Herbst 2016 startete die Roadshow mit Anlässen in Luzern und Zürich. Im letzten Jahr wurden dann gut besuchte öffentliche Veranstaltungen in Solothurn, Lausanne und Zug abgehalten.

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Unkomplizierter Export und Zugang zu Fachkräften

Die Referierenden und Podiumsteilnehmenden betonten durchs Band die Wichtigkeit einer offenen Schweiz mit guten Handelsbeziehungen zu den wichtigsten Exportpartnern, insbesondere der EU. Sie waren sich einig, dass ein Wegfall der bilateralen Verträge zwischen der Schweiz und der EU dem Standort Schweiz schaden würde. Um in der Schweiz auch weiterhin innovative Medikamente entwickeln zu können, sei der unbürokratische Zugang auch zu europäischen Fachkräften entscheidend. Zudem sei auch der dank den Bilateralen gewährleistete einfache Marktzugang ohne Exporthindernisse zentral, um in der Schweiz nicht nur Medikamente zu entwickeln, sondern auch zu produzieren.
Vertreter von Universitäten und Hochschulen hoben die Bedeutung des Zugangs zu den europäischen Forschungsrahmenprogrammen (Horizon 2020) hervor, der wegen der Annahme der Zuwanderungsinitiative im Februar 2014 zwischenzeitlich zumindest teilweise blockiert war.

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Die Europa-Anlässe wurden in Partnerschaft mit economiesuisse, swissuniversities und den kantonalen Handelskammern durchgeführt. Es handelt sich um den Beitrag von Pharma und Forschung an die Kampagne «stark + vernetzt» von economiesuisse sowie der Aktivitäten von Swissmem. Die Regionalveranstaltungen sollen 2018 thematisch etwas breiter fortgesetzt werden.

Breite Medienberichterstattung

Die Anlässe werden auch in den Medien thematisiert. So erschienen Artikel in der Aargauer Zeitung zum Anlass in Solothurn, in Le Temps zum Anlass in Lausanne und in der Neuen Zuger Zeitung zur Veranstaltung in Zug.

Lancierung von „Vorsprung Schweiz“

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Ende August hat Interpharma eine bereits bestehende Landingpage neu ausgerichtet und  lanciert: Mit Vorsprung Schweiz und der dazugehörigen Facebook-Fanseite will Interpharma auf der Basis von Zahlen, Fakten und Geschichten die Bedeutung einer offenen Schweiz mit guten Beziehungen zu ihren wichtigsten Handelspartnern aufzeigen – vor allem aber möchte Interpharma mittels Geschichten der fiktiven Familie Wälti veranschaulichen, wo und inwiefern die Offenheit der Schweiz und die bilateralen Verträge unseren Alltag mitgestalten. Die Familie Wälti steht dabei stellvertretend für viele andere Familien in der Schweiz.

 

 

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Seminar für Wissenschaftsjournalisten


Wertvoller Input zu den Sendungen "Puls Spezial" und "Kontext"

Seminar für Wissenschaftsjournalisten


Wertvoller Input zu den Sendungen "Puls Spezial" und "Kontext"

Am 15. März 2017 hat Interpharma in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften und der Swiss Clinical Trial Organisation das Seminar für Wissenschaftsjournalisten zum Thema Immunonkologie «Krebszellen mit dem Immunsystem bekämpfen» durchgeführt. Der Anlass richtete sich primär an Wissenschaftsjournalistinnen und -journalisten und an Akteure aus dem Wissenschaftsumfeld und an Behörden und Kassenvertreter.

Der Schwerpunkt des Seminars lag auf dem Nutzen und dem aktuellen Forschungsstand der immuntherapeutischen Krebsmedikamente sowie auf den derzeitigen Grenzen der neuartigen Therapien. Krebs ist nach Herz-Kreislauf-Krankheiten mit 30 Prozent bei den Männern und 23 Prozent bei den Frauen die zweithäufigste Todesursache in der Schweiz. Jährlich erkranken rund 37 000 Personen neu an einer Krebserkrankung. Derzeit sind Chirurgie, Bestrahlung sowie Chemo- und andere zielgerichtete Therapien die typischen Therapieoptionen bei den meisten fortgeschrittenen Krebserkrankungen. Anlass zu neuer Hoffnung geben die neusten Resultate in der Immuntherapie. Diese wirkt nachweislich bei verschiedenen Krebsarten, die bisher nur schwer zu behandeln waren. Nicht nur beim Melanom, wo die Behandlung mittlerweile etabliert ist, sondern auch bei anderen aggressiven Tumorarten wie Lungen-, Blasen- oder Nierenkrebs, bei Tumoren des Hals-Nasen-Ohren-Bereichs, und sogar bei Chemotherapie-resistenten Lymphdrüsenkrebstypen gibt es vielversprechende medizinische Daten. Fachexperten erzählten am Seminar über individuell zugeschnittene Krebstherapien und anhand von Patientengeschichten wurde aufgezeigt, wie sich der Nutzen und die Wirkung eines Medikaments je nach Kombination und Indikation verändern kann. Zudem wurde über Herausforderungen bei der Zulassung und Preisfestsetzung der neuen Kombinationstherapien informiert und diskutiert.

«Puls Spezial» über Immuntherapien.

«Puls Spezial» über Immuntherapien.

Das Seminar war gut besucht und hat im Nachgang zu verschiedenen Medienbeiträgen wie zum Beispiel der zwei Sendungen «Kontext» und «Puls Spezial» auf SRF geführt, welche beide das Thema Immuntherapie gegen Krebs sehr umfassend aufgenommen haben. Die Beiträge beleuchteten das Thema sowohl aus der Perspektive der Ärzte als auch der Patienten und gingen zudem auf die Kosten der neuen Therapien ein.

Das Seminar wird 2018 wieder durchgeführt. Mit dem Zukunftsthema «Eine bessere Medizin dank Daten» will man die Chancen, Herausforderungen und Gefahren der personalisierten Medizin diskutieren und aus verschiedenen Perspektiven betrachten.

 

 

 

 

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Medienarbeit, Beiträge und Artikel


Daten und Hintergrundinformationen für Medienschaffende

Medienarbeit, Beiträge und Artikel


Daten und Hintergrundinformationen für Medienschaffende

Interpharma ist der zentrale Ansprechpartner für Medienschaffende in allen Pharmabelangen. Neben der Erteilung von Medienauskünften auf Anfrage betreibt Interpharma proaktive Medienarbeit. 2017 wurden drei Medienkonferenzen abgehalten:

Anfang April wurde im Rahmen einer gemeinsam mit santésuisse durchgeführten Medienkonferenz der Auslandpreisvergleich 2016 vorgestellt. Im Juni organisierte Interpharma eine Medienkonferenz, an welcher der gfs-Gesundheitsmonitor 2017 präsentiert wurde.

Die dritte Medienkonferenz widmete sich einer neuen Studie von BAK Economics AG und Polynomics AG zur volkswirtschaftlichen Bedeutung der Pharmaindustrie für die Schweiz.
Ergänzt wurde die Bedeutungsstudie durch eine Fallstudie. Am Beispiel des Biotechnologieunternehmens Biogen, das in Luterbach 1.5 Milliarden Schweizer Franken in den Bau einer hochmodernen biopharmazeutischen Produktionsanlage investiert, wurde die Bedeutung der Pharmaindustrie für die regionale Wirtschaft aufgezeigt und die Wirkungskanäle wurden dargelegt. Die Fallstudie wurde von BAK Economics AG erstellt.

 

Journal des arts et métiers - décembre 2017 - p.21

Journal des arts et métiers - décembre 2017 - p.21

Alle drei Medienkonferenzen waren gut besucht und führten zu einer breiten Medienabdeckung, sowohl im Bereich Print als auch in elektronischen und Online-Medien. In der Gewerbezeitung vom 24. November wurde in einem Artikel sowohl die Studie zur Bedeutung der Pharmaindustrie für die Schweiz als auch die Fallstudie zu Biogen aufgenommen. Am 15. Dezember folgte der Beitrag im «Journal des arts et métiers».

 

 

 

 

 

 

 

 

Prominente Platzierung der Europa-Befragung

Daneben wurden 17 Medienmitteilungen verschickt, die ebenfalls gut in den Medien aufgenommen wurden. Sehr prominent aufgegriffen wurde insbesondere die vierte Welle der von Interpharma in Auftrag gegebenen repräsentativen Meinungsumfrage zur Europapolitik und Zuwanderung, die gfs.bern durchgeführt hat. Die NZZ am Sonntag berichtete im März exklusiv über diese Studie. Schon über die ersten drei Befragungswellen wurde prominent berichtet.

Interpharma-Vertreter standen zudem mehrere Male Medienschaffenden aus Fernsehen und Radio Rede und Antwort und nahmen zu aktuellen pharma- und gesundheitspolitischen Themen Stellung.

Insgesamt wurde Interpharma in den Schweizer Printmedien direkt über 160 Mal zitiert. Daneben flossen zahlreiche Hintergrundinformationen, etwa Daten zum Pharmamarkt, in die Berichterstattung ein. Im Juli erschien in der Neuen Luzerner Zeitung eine Life Science-Sonderbeilage, in der Heiner Sandmeier, Interpharma-Geschäftsführer a.i., zur Bedeutung des Pharmastandorts Schweiz Auskunft gab.

 

 

 

 

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Gesundheit heute


Von Osteoporose über Diabetes und Schizophrenie bis hin zu Arzneimitteln für Kinder

Gesundheit heute


Von Osteoporose über Diabetes und Schizophrenie bis hin zu Arzneimitteln für Kinder

Die Sendung «gesundheit heute» zählte 2017 insgesamt über sechs Millionen Zuschauer. Durchschnittlich wird jede Sendung von 160 000 Personen gesehen und der Marktanteil beträgt 18 Prozent (SRF 1 und SRF info). Damit ist «gesundheit heute» die meistgesehene Vorabendsendung auf SRF. Im Vergleich zu anderen PTV-Sendungen bleibt der Zuschaueranteil während der ganzen Sendung konstant hoch.

Interpharma ist Mitsponsor von «gesundheit heute» und kann als solcher der Redaktion Themen vorschlagen. Die Beiträge werden vom Redaktionsteam unabhängig erstellt. Osteoporose, Morbus Crohn, Hautkrebs, Diabetes Typ 2, angeborene Immundefekte, Langzeitverhütung, Schizophrenie, mehr Arzneimittel für Kinder entwickeln sowie HPV und Kopf Hals Tumoren waren einige der eingebrachten Themen.

gesundheitheute über Morbus Crohn, die chronische Darmentzündung

gesundheitheute über Morbus Crohn, die chronische Darmentzündung

Diana Dietrich leidet an Morbus Crohn seit sie 17 Jahre alt ist, davor hatte sie noch nie etwas von der chronischen Darmentzündung gehört. In der Sendung vom 21. Januar 2017 berichtete sie vom Leben mit der Krankheit und Prof. Michael Fried vom Universitätsspital Zürich erläuterte, warum die Diagnose oft schwierig zu stellen ist, sich in der Behandlung der Krankheit in den letzten Jahren aber viel verändert hat. «Dank gezielten Therapiemöglichkeiten, haben wir die Krankheit heute recht gut im Griff.»

«Vorbilder geben Hoffnung»

Die Sendung vom 28. Januar war dem Thema Selbstwirksamkeit bei Krebs gewidmet. Jedes Jahr erkranken rund 40’000 Menschen neu an Krebs und gelangen damit in eine körperliche und seelische Extremsituation. Von einem Tag auf den andern ist alles völlig anders. Wie kann man mit einem solchen Schicksalsschlag umgehen? Martin Inderbitzin hat vor vier Jahren die Schockdiagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs erhalten. Noch während seiner ersten Behandlung hat er sich für einen Triathlon angemeldet und diesen dann auch absolviert. Er ist überzeugt, dass neben der medizinischen Behandlung eine positive Einstellung entscheidend ist. Aus diesem Grund hat der Neurowissenschaftler und Filmemacher die Plattform "My Survival Story" gegründet. «Konkrete Geschichten und Vorbilder zeigen Möglichkeiten auf und geben Hoffnung», so Inderbitzin.

Am 4. März war die Sendung dem Thema Hautkrebs – die neue Volkskrankheit gewidmet. Besonders gefährlich ist der schwarze Hautkrebs, da dieser sehr rasch Ableger bildet. Kurt Pfister hatte überall im Körper Metastasen und die Immuntherapie war seine letzte Hoffnung. Heute ist er dank der Therapie frei von Metastasen und  spricht von einem zweiten Leben, das ihm geschenkt wurde. «Die Therapie ist eine Revolution», sagte Prof. Reinhard Dummer, Stellvertretender Klinikdirektor der Dermatologischen Klinik des Universitätsspitals Zürich und Leiter des Hautkrebszentrums.

gesundheitheute zu Diabetes Typ 2

gesundheitheute zu Diabetes Typ 2

Die Sendung vom 8. April trug den Titel «Zuckersüsses Blut mit Folgen» und befasste sich mit Diabetes Typ 2. Robert Brunner hat aufgrund seiner Diabeteserkrankung bereits mehrere Herzinfarkte erlitten und versucht heute seinen Lebensstil anzupassen. Ein zu hoher Blutzucker ist auch deshalb so gefährlich, weil man lange Zeit nichts davon spürt. Er habe sich fit gefühlt, sagte der 74-jährige Bernd Haller, der seit 15 Jahren an Diabetes Typ 2 leidet und seit 10 Jahren mit einer fremden Niere lebt. Prof. Christoph Henzen vom Luzerner Kantonsspital verwies auf die verschiedenen Puzzleteile, die bei der Behandlung berücksichtigt werden müssen: gesunde Ernährung, körperliche Aktivität, Kontrolle des Cholesterins und des Bluthochdrucks sowie Behandlung von Komplikationen (Augen, Nieren, Herz, Füsse).

Ein blinder Fleck in der Gesellschaft

Halluzinationen haben und Dinge sehen oder Stimmen hören, die andere nicht wahrnehmen – das ist typisch für Schizophrenie. In Sendung vom 23. September erzählte Joel, wie er eine Stimme hörte, die ständig fluchte - über Politik, Geld und die Wirtschaft. Wie er seine gewohnte Leistung nicht mehr erbringen konnte, schnell gereizt war und sich schliesslich selber in die Psychiatrie einwies. Das geringe Wissen in der Gesellschaft über Schizophrenie führt zu Vorurteilen und Stigmatisierung. Unternehmer Guido Fluri, der Schizophrenie seit frühester Kindheit bei seiner Mutter erlebt, kennt dies und engagiert sich heute mit einer eigenen Stiftung unter anderem für die Aufklärung über Schizophrenie, aber auch für die Unterstützung Betroffener. «Schizophrenie ist heute nach wie vor ein blinder Fleck in der Gesellschaft», sagte Fluri. So herrscht in der Bevölkerung oft Befremdlichkeit oder Angst gegenüber Schizophrenie-Patienten. Diese weit verbreiteten Vorurteile sowie die negativen Erfahrungen des «Ausgegrenzt-Werdens» führen dazu, dass die Betroffenen sich lange Zeit niemandem anvertrauen und nicht oder viel zu spät Hilfe suchen.

Empfehlungen zur Arzneimitteldosierung in der Pädiatrie

gesundheitheute zu Medikamenten für Babies

gesundheitheute zu Medikamenten für Babies

Stellen Sie sich vor, sie haben ein krankes Baby. Für die Krankheit gibt es Medikamente, die aber nur für Erwachsene getestet und zugelassen sind. Würden sie ihr Kind trotzdem damit behandeln? Eine Entscheidung vor der auch Kinderärzte immer wieder stehen. In der Sendung vom 25. November berichtete eine Mutter, vom Vertrauen, das nötig ist und Prof. Christoph Berger vom Kinderspital Zürich erläuterte, warum der kindliche Körper anders reagiert als der eines Erwachsenen und die Dosierung entsprechend angepasst werden muss. Abhilfe schafft hier das neue nationale Verzeichnis mit harmonisierten Empfehlungen zur Arzneimitteldosierung in der Pädiatrie.

Therapie mit CAR-T-Zellen

Die Sendung vom 2. Dezember war dem Thema Multiples Myelom (Knochenmarkkrebs) gewidmet. Die Krankheit wird oft per Zufall entdeckt. Prof. Christoph Renner vom Onkologiezentrum Hirslanden, Zürich, sprach in der Sendung über Ursachen und Risikofaktoren, die Entscheidung Stammzellentransplantationen oder Chemotherapie anzuwenden und erklärte, wie die neueste Therapie mit sogenannten CAR-T-Zellen funktioniert. «Dank den neuen Medikamenten leben die Patienten zum Teil noch zehn Jahre und mehr, früher waren dies drei bis fünf Jahre», sagte Prof. Renner.

Die Sendung wird jeweils am Samstag um 18:10 Uhr auf SRF 1 ausgestrahlt und kann über die Homepage von «gesundheit heute»  abgerufen werden.

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Speakers Hub


Zeigen wie Forschung funktioniert und mit der Öffentlichkeit in Dialog treten

Speakers Hub


Zeigen wie Forschung funktioniert und mit der Öffentlichkeit in Dialog treten

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Seit vier Jahren sind Interpharma-Botschafterinnen und -Botschafter in der Deutsch- und Westschweiz unterwegs, um mit einer interessierten Öffentlichkeit in Dialog zu treten und aufzuzeigen, wie Forschung und Entwicklung funktionieren, wie Patienten von neuen Medikamenten profitieren und welchen Beitrag die Pharmaindustrie an die Schweizer Volkswirtschaft leistet.

Die Botschafterinnen und Botschafter stehen für Gastreferate bei regionalen Organisationen, Verbänden, Institutionen und Firmen aus den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Bildung zur Verfügung. 2017 konnten insgesamt 26 Auftritte organisiert werden, wovon ein Grossteil bei Service Clubs.

Die Auftritte werden geschätzt, wie die Feedbacks zeigen. «Es waren Topreferenten mit sehr guten Rückmeldungen und einem sehr verständlichen Vortrag und spannendem Thema. Wir waren dankbar für die interessanten Veranstaltungen», schrieb die Erwachsene-Psychiatrische Klinik Basel, nach den vier Referaten im Rahmen der Montagskolloquien für alle Ärzte der Klinik. 

Für die Auftritte stellt Interpharma den Firmenvertretern Modulpräsentationen zur Verfügung. Es ist den Referenten vorbehalten, diese Basispräsentationen nach Bedarf individuell anzupassen.

Zu folgenden vier Themen liegen Präsentationen vor:

  • Forschung und Entwicklung
  • Nutzen von Medikamenten
  • Volkswirtschaftliche Bedeutung
  • Partnerschaft am Beispiel Seltene Krankheiten

Verschiedene Funktionen sind vertreten

2017 wurden mit Farner Consulting AG zwei Auftrittstrainings durchgeführt, bei denen sich die interessierten Vertreter der Mitgliederfirmen mit den Modulpräsentationen vertraut machen und ihre Auftrittskompetenz üben konnten. Der Speakers Hub umfasst aktuell rund 40 Botschafterinnen und Botschafter aus 15 Mitgliederfirmen. Vom Geschäftsführer über den Medical Director bis hin zum Kommunikationsverantwortlichen sind verschiedene Funktionen und Bereiche der Pharmaunternehmen vertreten.

Das Programm wird 2018 weitergeführt.

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Animal Welfare


Pharmaindustrie engagiert sich national und international für den Tierschutz

Animal Welfare


Pharmaindustrie engagiert sich national und international für den Tierschutz

Tierversuche sind auf dem langen Weg zu neuen Medikamenten in vielen Fällen noch unerlässlich. Die Interpharma-Mitgliedsfirmen haben sich zum Ziel gesetzt, diesen sensiblen Teilbereich der Forschung mit grösster Verantwortung zu behandeln und sicherzustellen, dass der Tierschutz höchsten Ansprüchen genügt. In der Schweiz kommt eine der weltweit striktesten Tierschutzgesetzgebungen zur Anwendung. Mit der 2010 ins Leben gerufenen Animal Welfare Charta verpflichten sich die in der Schweiz forschenden Interpharma-Mitgliedsfirmen, diese hohen Standards national und international weiter zu fördern. Im jährlich erscheinenden Jahresbericht sind die Aktivitäten und Errungenschaften der Mitgliedsfirmen im Bereich Tierschutz aufgearbeitet.

3R-FORSCHUNG – 2018 ENSTEHT NATIONALES KOMPETENZZENTRUM

Das Prinzip der 3R – Reduction (Reduzierung), Refinement (Verbesserung) und Replacement (Ersatz von Tierstudien) – wird von der Industrie seit Jahren konsequent umgesetzt. Unsere Mitgliedsfirmen verfügen über wertvolles Know-how und jahrelange Erfahrung im Bereich der anwendungsorientierten und zielgerichteten 3R-Forschung. Diese Expertise möchten sie auch bei der Gestaltung des neuen nationalen 3R-Kompetenzzentrums einfliessen lassen. Im Frühjahr 2016 hat swissuniversities vom Bund das Mandat erhalten, die Struktur und das Aufgabengebiet des 3R-Kompetenzzentrums zusammen mit Interpharma und anderen Interessensvertretern aus Akademie und Behörden auszuarbeiten.

Im Dezember 2017 wurde das ausgearbeitete Konzept zur Gründung eines nationalen 3RCC Kompetenzzentrums vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) genehmigt, sodass es im Jahr 2018 entstehen kann. Das Zentrum wird 3R-Projekte gezielt fördern und in Zusammenarbeit mit der Industrie und den Hochschulen die entsprechenden Ergebnisse nachhaltig umsetzen. Zudem soll es Dienstleistungen für die Vollzugsbehörden, die Industrie und die Hochschulen im Bereich der 3R-Ausbildung, -Weiterbildung und –Fortbildung erbringen. Neben Interpharma beteiligen sich elf Hochschulen, der Schweizer Tierschutz und das Bundesamt für Landwirtschaft und Veterinärmedizin am neuen Kompetenzzentrum.

Gemeinsame Audits – Austausch fördern

Seit 2014 werden bei Züchterfirmen, von denen einige der Interpharma-Mitgliedsfirmen Tiere beziehen, regelmässig gemeinsame Audits vorgenommen. Diese Audits dienen dem Ziel, eventuelle Mängel im Tierschutzbereich frühzeitig zu entdecken und partnerschaftlich Verbesserungen zu realisieren. Die Audits prüfen die optimale Umsetzung der gesetzlichen Mindestvorgaben und möchten darüber hinaus Bemühungen zur Implementierung von 3R verbessern.


2017 wurden insgesamt zwei Audits bei Tierzüchtern und Auftragsforschungsinstituten (CROs) im europäischen Ausland durchgeführt. Die Auditergebnisse werden innerhalb der Mitgliedsfirmen gemeinsam genutzt und vertraulich behandelt. Ein Auditprozess ist sehr komplex und erfordert von allen Seiten fundiertes Detailwissen zu gesetzlichen Regelungen und tierhaltungsspezifischen Anforderungen. Beim eigentlichen Audit inspiziert das Interpharma-Auditkomitee (in der Regel Vertreter von zwei bis drei Interpharma-Mitgliedsfirmen) die individuellen Tierhaltungseinrichtungen und trifft sowohl die Tierpfleger vor Ort als auch die zuständigen Tierärzte. Die gemeinsame Checkliste umfasst rund 200 Fragen.

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We won't rest


Kampagne in 26 Ländern

We won't rest


Kampagne in 26 Ländern

Der europäische Pharmaverband EFPIA hat im Juni 2017 eine europaweite Kampagne lanciert. Unter dem Claim #WeWontRest wird der Nutzen von Forschung und Innovation aufgezeigt, denn ohne Forschung gibt es keinen medizinischen Fortschritt. Dank Medikamenten können viele Krankheiten geheilt oder wenigstens in ihrer Entwicklung gebremst werden. Sie lindern Leid, verbessern die Lebensqualität und leisten einen wesentlichen Beitrag zur immer höheren Lebenserwartung.

 

Alzheimer, Diabetes, Leukämie

Die Kampagne zeigt auf, woran Forscherinnen und Forscher aktuell arbeiten. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedener Pharmafirmen illustrieren mit einer Aussage ihr Engagement und geben der Pharmaindustrie ein Gesicht. Am Beispiel von Alzheimer, Krebs, Diabetes, HIV, Lungenkrebs und Leukämie wird aufgezeigt, was dank der Forschung bisher erreicht wurde und wo weitere Anstrengungen nötig sind, um die genannten Krankheiten zu bekämpfen.

Aktivitäten insbesondere auf Social Media

Die EFPIA Kampagne ist in 26 Ländern und in 18 Sprachen zu sehen. Neben Filmen und Plakaten liegt der Schwerpunkt der Kampagne auf Social-Media-Aktivitäten. Interpharma als Mitglied des europäischen Pharmaverbandes unterstützt die Kampagne über die eigenen Kanäle in der Schweiz, wobei bewusst auf eine Übersetzung der Materialien verzichtet wird.

Die Kampagne wird 2018 weitergeführt.