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Branchenreputation


Wirtschaftliche Stärke prägt das Image der Pharmaindustrie

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Branchenreputation


Wirtschaftliche Stärke prägt das Image der Pharmaindustrie

REPUTATION IN DER BEVÖLKERUNG

Aussagen zur Pharmaindustrie, Gesundheitsmonitor 2016, gfs.bern, 2016.

Aussagen zur Pharmaindustrie, Gesundheitsmonitor 2016, gfs.bern, 2016.

Seit vielen Jahren führt das Befragungsinstitut gfs.bern regelmässige Studien im Auftrag von Interpharma über die Haltung der Bevölkerung zur pharmazeutischen Industrie (Reputationsmonitor) sowie den jährlichen Gesundheitsmonitor durch. Im Jahr 2016 zeigen beide Erhebungen ein differenziertes Bild, wie die Bevölkerung die Pharmaindustrie einschätzt. Insbesondere wird anerkannt, dass die Industrie ein wichtiger Arbeitgeber ist (91% der Befragten), dass sie einen guten professionellen Ruf im Ausland geniesst (89%) und dass ihre Stärke als Exportindustrie die Schweizer Wirtschaft stützt (84%). Kritischer fällt die Bewertung bei der Transparenz aus. Nur 45 % der Befragten finden, dass die Pharmaindustrie transparent mit Informationen umgeht. 

 

 

 

 

 

Ruf in den Medien

Die Auswertungen durch das fög, dem Forschungsinstitut für die Öffentlichkeit und Gesellschaft der Universität Zürich, zeigen, dass die Resonanz der pharmazeutischen Industrie in den Medien seit 2013 stetig zugenommen hat. Das starke Bekenntnis zum Wirtschafts- und Forschungsstandort Schweiz stärkt das Profil der Pharmabranche in ausgeprägter Weise. In den Medien hat die Pharmabranche zunehmend die Rolle als Leitsektor und verdrängt die Banken. Die Berichterstattung fokussiert hierbei auf die starke funktionale Reputation. Wirtschaftlicher Erfolg, Fachkompetenz und plausible Management- und Organisationsentscheidungen sind die Themen, die das Image der pharmazeutischen Industrie positiv prägen.

 

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Beziehungen Schweiz-EU: Roadshow und Campaining


Pharmaindustrie und Universitäten stellen sich dem Dialog

Beziehungen Schweiz-EU: Roadshow und Campaining


Pharmaindustrie und Universitäten stellen sich dem Dialog

Die Pharmaindustrie und die Universitäten stellen sich dem Dialog mit Stakeholdern und der interessierten Öffentlichkeit zu den Themen Pharma- und Forschungsstandort Schweiz und zur Bedeutung der bilateralen Verträge für die künftige Wettbewerbsfähigkeit. Hochkarätige Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie und Akademie treffen sich dabei mit lokalen Opinion Leadern aus Wirtschaft und Politik und der breiten Bevölkerung. Es finden dabei Tischgespräche (am Mittag) und öffentliche Anlässe (am Abend) statt. Nach dem ersten Mittagsanlass in Luzern am 21. September fand am 21. November in Zürich sowohl ein Mittagsanlass wie auch die erste öffentliche Abendveranstaltung „Wirtschaftliche Offenheit – Schweiz Quo vadis?“statt. Der Einladung in den Zürcher Glockenhof waren rund 150 Interessierte gefolgt.

Unkomplizierter Export und Zugang zu Fachkräften

In seinem Einstiegsreferat betonte Novartis-Länderpräsident André Wyss die Wichtigkeit einer offenen Schweiz. Er wies speziell auf die Bedeutung der bilateralen Verträge mit der EU hin. Diese seien gerade jetzt, wo die Wirtschaft in anderen Bereichen ebenfalls unter Druck stehe, noch wichtiger als sonst: Um weiterhin innovative Medikamente entwickeln zu können, sei der unbürokratische Zugang auch zu europäischen Fachkräften entscheidend. Die Verträge seien aber auch wichtig, weil sie frühere Handelshemmnisse beseitigt haben und es dank ihnen möglich ist, in der Schweiz zu produzieren und die Medikamente unkompliziert in die 28 EU-Staaten zu exportieren.

Im Anschluss diskutierten hochkarätige Vertreterinnen und Vertreter der Pharmaindustrie, der IT-Branche, der akademischen Forschung und der Wirtschaftsverbände über die Bedeutung und Chancen einer offenen Schweiz. Sie waren sich einig: Ein Wegfall der bilateralen Verträge würde dem Standort Schweiz schaden. Moderiert wurde die Diskussion Katja Gentinetta, Politikphilosophin und –beraterin.

 

Weitere Anlässe

Im laufenden Jahr finden weitere Anlässe statt, so in Solothurn (31. Januar), Lausanne (14. Februar), Zug (28. März), und Freiburg (April) (Linke auf Webonepager). Die Anlässe starten mit einem Vox-pop-Film, welcher die Stimmung der Bevölkerung zeigt und ergänzend wurden eine Pocketbroschüre sowie eine Basisdokumentation erstellt. Der Pocket-Flyer zeigt anschaulich auf, warum die Bilateralen wichtig sind. Die Basisdokumentation enthält Zahlen und Fakten, historische Eckpunkte sowie Geschichten der Schweizer Muster-Familie „Wälti“, die zeigen, wie die bilateralen Verträge unseren Alltag betreffen und oft auch erleichtern.

Die Europa-Anlässe werden in Partnerschaft mit economiesuisse, swissuniversities und den kantonalen Handelskammern durchgeführt. Es handelt sich um den Beitrag von Pharma und Forschung an die Kampagne «stark + vernetzt» von economiesuisse sowie der Aktivitäten von Swissmem.

Die Anlässe werden auch in den Medien thematisiert. So erschien am 4. September 2016 in der Zentralschweiz am Sonntag ein erster Beitrag und der Tages-Anzeiger berichtete am 19. November ausführlich über die Kampagne der Wirtschaftsverbände, inklusive Video, Cartoon und Voting, ob man das Campaigning der Wirtschaft, das auf Dialog und regionale Aktivitäten setzt, gut findet.

 

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Tour de Suisse – Tandem Veranstaltungen Lunch & Learn


Mitgliederfirmen organisieren gemeinsam Informationsveranstaltungen für Mitarbeitende

Tour de Suisse – Tandem Veranstaltungen Lunch & Learn


Mitgliederfirmen organisieren gemeinsam Informationsveranstaltungen für Mitarbeitende

Die Mitarbeitenden der Interpharma-Mitgliederfirmen verstärkt mit produktunabhängigen, firmenübergreifenden Themen - wie beispielsweise der Bedeutung der Pharmabranche für die Schweiz und die Regionen - vertraut machen, das ist die Idee des 2016 ins Leben gerufenen firmenübergreifenden «Lunch&Learn»-Programms. Zwei Mitgliederfirmen schliessen sich für die Tandem-Veranstaltung zusammen und organisieren gemeinsam bei beiden Unternehmen eine entsprechende interne Veranstaltung.

Jeweils rund 50 Mitarbeitende anwesend

Die ersten gemeinsamen Pilotveranstaltungen von Merck und GSK (2. und 15. Juni) sowie von Janssen und AbbVie (8. September und 27. Oktober) waren erfolgreich. Der Nutzen der Pharmaindustrie konnte anhand von emotionalen Beispielen gut erläutert werden, sowohl für die Patientinnen und Patienten als auch für den Standort Schweiz. Pro Veranstaltung waren jeweils rund 50 Mitarbeitende anwesend. Sie konnten mit übergeordneten Branchenthemen vertraut gemacht werden. „Die Mitarbeiter waren wirklich begeistert und es sind rund 60 Mitarbeiter gekommen, was eine sehr gute Zahl für ein Townhall ist. Die Zusammenarbeit zwischen den Firmen war sehr unkompliziert“, so Philipp Kämpf Director External Affairs bei AbbVie AG nach dem Anlass vom 27. Oktober.

Ludo Ooms, Managing Director Switzerland-Austria Janssen-Cilag AG (links) und Olaf Weppner, General Manager AbbVie Switzerland (rechts), bei der Lunch & Learn Veranstaltung vom 27. Oktober bei AbbVie.

Ludo Ooms, Managing Director Switzerland-Austria Janssen-Cilag AG (links) und Olaf Weppner, General Manager AbbVie Switzerland (rechts), bei der Lunch & Learn Veranstaltung vom 27. Oktober bei AbbVie.

Mitarbeit ist freiwillig

Die Teilnahme ist für die Mitgliederfirmen freiwillig und die Interessierten organisieren sich selbstständig. Interpharma stellt die nötigen Materialien wie Broschüren, Präsentationen, etc. zur Verfügung.

Die Idee für die Tandem «Lunch&Learn» Veranstaltungen entstand in der Communication Working Group. Es wurde nach neuen Wegen gesucht, wie Branchenthemen verstärkt mit konkreten, eindrücklichen, personifizierten Geschichten kommuniziert und die Mitarbeitenden verstärkt mit branchenübergreifenden Themen vertraut gemacht werden können. Vom Interpharma-Board wurde das Projekt sehr gelobt und es wurde angeregt, das Konzept auch in anderen europäischen Ländern vorzustellen und umzusetzen.

Die «Lunch&Learn»-Veranstaltungen werden im laufenden Jahr weitergeführt.

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Filmprojekt ECAL


Bachelorklasse der ecal realisiert fünf Kurzfilme für Interpharma

Filmprojekt ECAL


Bachelorklasse der ecal realisiert fünf Kurzfilme für Interpharma

Studierende der ecal (La Haute école d'arts) in Lausanne haben für Interpharma fünf Kurzfilme realisiert, die auf ganz unterschiedliche Weise aufzeigen, welchen Nutzen die Forschung und neue Medikamente für Patientinnen und Patienten haben und wie lange es dauert, bis ein neues Medikament entwickelt ist.

In den Kurzfilmen mit den Titeln „Comment va douleur“, „Le crabe et la lune“, „Recherches“, „Sisyphe“ und „Hijo“ werden unter anderem Krankheiten wie Krebs, rheumatoide Arthritis und seltenen Krankheiten thematisiert. Die Studierenden der Bachelorabschlussklasse haben die Inhalte eigenständig entwickelt und auch die Protagonisten der Filme selbst gesucht. Die Mitglieder der Communication Working Group von Interpharma unterstützten die Studierenden mit ihrem Know-How, Organisatorischem und einem festgelegten Budget zur Realisierung der Filme.

Lancierung der Filme anfang 2017

Die Filme gibt es neben der französischen Originalversion auch mit deutschen und englischen Untertiteln. Die öffentliche Lancierung der Filme erfolgt Anfang 2017. Die Kurzfilme werden im Internet, auf den Seiten der Mitgliedsfirmen, in Schulen und Gymnasien oder auch an öffentlichen Veranstaltungen zum Thema Gesundheit gezeigt.

Die Idee zur Zusammenarbeit mit der ecal entstand 2015. Es wurde nach neuen Wegen gesucht, wie Branchenthemen verstärkt mit konkreten, eindrücklichen, personifizierten Geschichten und menschlichen Beispielen (Mitarbeiter, Patienten) kommuniziert werden können. Mit den Filmen der ecal ist dies gelungen.

 

 

Ausschnitt aus den Filmen "Comment va douleur" und

Ausschnitt aus den Filmen "Comment va douleur" und

"Hijo", welche die Bachelorklasse der ecal, realisiert hat.

"Hijo", welche die Bachelorklasse der ecal, realisiert hat.

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Speakers Hub


Mehr Raum für Geschichten - Speakers Hub Präsentationen wurden überarbeitet

Speakers Hub


Mehr Raum für Geschichten - Speakers Hub Präsentationen wurden überarbeitet

Liliane Scherer, Communication Manager Roche Pharma Schweiz, bei ihrem Speakers Hub Auftritt vom 12. Oktober.

Liliane Scherer, Communication Manager Roche Pharma Schweiz, bei ihrem Speakers Hub Auftritt vom 12. Oktober.

Seit drei Jahren sind Interpharma-Botschafterinnen und -Botschafter in der Deutsch- und Westschweiz unterwegs, um mit einer interessierten Öffentlichkeit in Dialog zu treten und aufzuzeigen, wie Forschung und Entwicklung funktionieren, wie Patienten von neuen Medikamenten profitieren und welchen Beitrag die Pharmaindustrie an die Schweizer Volkswirtschaft leistet.

Die Botschafterinnen und Botschafter stehen für Gastreferate bei regionalen Organisationen, Verbänden, Institutionen und Firmen aus den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Bildung zur Verfügung. Im 2016 konnten 28 Auftritte vereinbart werden.

Für die Auftritte stellt Interpharma den Firmenvertretern Modulpräsentationen zur Verfügung, die im vergangenen Jahr überarbeitet wurden. Die überarbeiteten Präsentationen bieten mehr Raum für Emotionen und Geschichten. Grafiken sind attraktiver präsentiert und die textlastigen Slides mit Bildern ergänzt. Es ist den Referenten vorbehalten, diese Basispräsentationen nach Bedarf individuell anzupassen. Zu folgenden vier Themen liegen Präsentationen vor:

  • Forschung und Entwicklung
  • Nutzen von Medikamenten
  • Volkswirtschaftliche Bedeutung
  • Partnerschaft am Beispiel Seltene Krankheiten
Philipp Kämpf, Director External Affairs AbbVie AG, beim Kiwanis Club Limmattal-Zürich.

Philipp Kämpf, Director External Affairs AbbVie AG, beim Kiwanis Club Limmattal-Zürich.

Verschiedene Funktion sind vertreten

2016 wurden mit Farner Consulting AG Auftrittstrainings durchgeführt, bei denen sich die interessierten Vertreter der Mitgliederfirmen mit den Modulpräsentationen vertraut machen und die Auftrittskompetenz üben konnten.

Der Speakers Hub umfasst aktuell mehr als 30 Botschafterinnen und Botschafter aus 13 Mitgliederfirmen. Vom Geschäftsführer über den Medical Director bis hin zum Kommunikationsverantwortlichen sind verschiedene Funktionen und Bereiche der Pharmaunternehmen vertreten.

Das Programm wird 2017 weitergeführt.

 

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Medienarbeit


Daten und Hintergrundinformationen für Medienschaffende

Medienarbeit


Daten und Hintergrundinformationen für Medienschaffende

Interpharma ist der zentrale Ansprechpartner für Medienschaffende in allen Pharmabelangen. Neben der Erteilung von Medienauskünften auf Anfrage betreibt Interpharma proaktive Medienarbeit. 2016 wurden zwei Medienkonferenzen abgehalten:

Ende Januar wurden im Rahmen einer gemeinsam mit vips und IMS Health durchgeführten Medienkonferenz die Entwicklungen und Zahlen des Pharmamarkts im Jahr 2015 vorgestellt. Im Juni organisierte Interpharma eine Medienkonferenz, an welcher der gfs-Gesundheitsmonitor 2016 präsentiert wurde. Beide Medienkonferenzen waren gut besucht und führten zu einer breiten Medienabdeckung, sowohl im Bereich Print als auch in elektronischen und Online-Medien.

Interpharma-Generalsekretär Thomas Cueni gibt im PULS vom 25.4.2016 Auskunft über neue Diabetes-Medikamente.  

Interpharma-Generalsekretär Thomas Cueni gibt im PULS vom 25.4.2016 Auskunft über neue Diabetes-Medikamente.

 

Prominente Platzierung der Europa-Befragung

Daneben wurden zehn Medienmitteilungen verschickt, die ebenfalls gut in den Medien aufgenommen wurden. Sehr prominent aufgegriffen wurde insbesondere die dritte Welle der von Interpharma in Auftrag gegebenen repräsentativen Meinungsumfrage zur Europapolitik und Zuwanderung, die gfs.bern durchgeführt hat. Die NZZ am Sonntag berichtete im Mai exklusiv über diese Studie und widmete ihr die Titelgeschichte. Schon über die ersten beiden Befragungswellen wurde prominent berichtet.

Interpharma-Vertreter standen zudem mehrere Male Medienschaffenden aus Fernsehen und Radio Rede und Antwort und nahmen zu aktuellen pharma- und gesundheitspolitischen Themen Stellung.

Insgesamt wurde Interpharma in den Schweizer Printmedien direkt über 150 Mal zitiert. Daneben flossen zahlreiche Hintergrundinformationen, etwa Daten zum Pharmamarkt, in die Berichterstattung ein.

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Beiträge und Artikel


Dank wöchentlichen Kolumnen erzielt Interpharma eine grosse Medienpräsenz

Beiträge und Artikel


Dank wöchentlichen Kolumnen erzielt Interpharma eine grosse Medienpräsenz

Seit 2011 schreibt Interpharma-Generalsekretär Thomas Cueni in der Basler Zeitung jeweils montags eine Kolumne zu einem selbst gewählten Thema. 2016 wurden wiederum über 50 Kolumnen veröffentlicht, die meist auf aktuelle (pharma-)politische Themen Bezug nehmen und auch im Interpharma-Newsroom veröffentlicht werden. Mit einer Auflage von rund 49‘300 Exemplaren und 109‘000 Leserinnen und Lesern erzielen diese Beiträge eine beachtliche Reichweite.

Kolumnen in der Schweizerischen Gewerbezeitung

Weiter wurden drei Gastbeiträge von Thomas Cueni in der Schweizerischen Gewerbezeitung publiziert. In der Rubrik „Tribüne“ können sich dabei Wirtschaftsvertreter frei äussern. Im ersten Artikel erörterte Cueni die Bedeutung der Unternehmenssteuerreform III nicht nur für multinationale Pharmaunternehmen, sondern auch für KMU, im zweiten Beitrag wurde die Bedeutung der europäischen Forschungszusammenarbeit thematisiert. Der dritte Beitrag befasste sich erneut mit der Unternehmenssteuerreform III. Mit einer Auflage von über 106‘000 Exemplaren wurde auch hier eine grosse Reichweite erzielt.

Kolumne von Interpharma-Generalsekretär Thomas Cueni in der Schweizerischen Gewerbezeitung vom 8.7.2016. 

Kolumne von Interpharma-Generalsekretär Thomas Cueni in der Schweizerischen Gewerbezeitung vom 8.7.2016. 

Im September war Interpharma in einer Life Science Beilage in der Basler Zeitung mit einem Gastbeitrag von Generalsekretär Thomas Cueni zur Bedeutung der Bilateralen Verträge und einem Inserat präsent.
 

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Gesundheit heute


Breite Themenpalette mit hohem Marktanteil

Gesundheit heute


Breite Themenpalette mit hohem Marktanteil

Die Sendung «gesundheit heute» zählt 2016 insgesamt über 6 Millionen Zuschauer. Durchschnittlich wird jede Sendung von rund 150'000 Personen gesehen und der Marktanteil beträgt im Schnitt 16.3 Prozent (SRF 1 und SRF info). Damit ist «gesundheit heute» die meistgesehene Vorabendsendung auf SRF1. Im Vergleich zu anderen PTV-Sendungen, wie NZZ Standpunkte, bleibt der Zuschaueranteil während der ganzen Sendung konstant hoch.

gesundheitheute zu den Möglichkeiten der Immuntherapie gegen Krebs.

gesundheitheute zu den Möglichkeiten der Immuntherapie gegen Krebs.

Interpharma ist Mitsponsor von «gesundheit heute» und kann als solcher der Redaktion Themen vorschlagen. Die Beiträge werden vom Redaktionsteam unabhängig erstellt. Die Themen, die Interpharma 2016 vorgeschlagen hatte, reichten von Krankheiten mit vielen Betroffenen wie Osteoporose, Rheuma, Psoriasis, Herzinsuffizienz über seltene Krankheiten wie Lungenhochdruck zu stärker forschungsbezogenen Themen wie Immuntherapie gegen Krebs.

Anhand zweier Patientenbeispiele wurden am 23. Januar die Möglichkeiten der Immuntherapie gegen Krebs - die Chancen aber auch Grenzen der Therapie - gezeigt. So wurde ein 79-jähriger Lungenkrebspatient porträtiert, der auf die Krebsimmuntherapie sehr gut anspricht und dank der Behandlung von «einer Lebensqualität wie früher», berichtete. PD Dr. Martin Früh, Leitender Arzt Klinik für Onkologie und Hämatologie am Kantonsspital St. Gallen, erläuterte die Vorteile dieser Behandlung. Weiter kamen Dr. Dietmar Berger, Leiter klinische Entwicklung Onkologie/Hämatologie bei Roche und eine Roche-Forscherin zur Wort.

«gezielt, schnell und sicher»

Eine Psoriasis-Patientin, bei welcher 70% der Haut betroffen sind, schilderte in der Sendung vom 30. Januar 2016, wie sie als Kind mit offenen Hautstellen in ein Salzbad gesetzt und wie eine Aussätzige behandelt wurde, weil man glaubte, die Krankheit sei ansteckend. Prof. Lars E. French vom Universitätsspital Zürich unterstrich die grossen Fortschritte in der Behandlung von Psoriasis. Den Nutzen von Biologika umschrieb er mit «gezielt, schnell und sicher».

gesundheitheute zu rheumatoider Arthritis.

gesundheitheute zu rheumatoider Arthritis.

«Neben den Medikamenten, die ich zum Glück sehr gut vertrage, hat mir auch eine psychologische Betreuung geholfen mit der Krankheit umzugehen», sagte die ehemalige Miss Schweiz, Dominique Rinderknecht, in der Sendung zum Thema rheumatoider Arthritis vom 21. Mai. Als Botschafterin der Rheumaliga Schweiz möchte sie Mut machen und ein Vorbild für andere Betroffene sein. PD Dr. Adrian Ciurea von der Klinik für Rheumatologie am Universitätsspital Zürich berichtet über den Krankheitsverlauf und die Entzündungsprozesse, die in den Gelenken stattfinden. Bei rheumatoider Arthritis greifen die eigenen Abwehrzellen die Gelenke an. Es kommt zu Schwellungen, Schmerzen und Deformationen, sofern man nicht rechtzeitig behandelt.

Als er die Diagnose Lungenhochdruck erhielt, betrug seine Lebenserwartung noch drei Jahre. Heute, 13 Jahre später, ist er dank den Therapiemöglichkeiten, die es heute gibt, immer noch am Leben. Im Beitrag vom 15. Oktober erzählte Walter Zimmermann, wie er heute bewusster lebt und Prof. Michael Tamm vom Universitätsspital Basel erläuterte Ursachen, Folgen und Therapiemöglichkeiten bei Lungenhochdruck.

Fliegen wie ein Vogel

Am 22. Oktober wurde das Thema Wachstumsstörung beleuchtet. Der 11-jährige Mathis Czekala ist ein Nachwuchstalent der Schweizer Skispringer. Seit sieben Jahren erhält er Wachstumshormone, da er selber an Wachstumshormonmangel leidet und ist heute genau so gross, wie es seinem Alter entspricht. Prof. Urs Eiholzer vom Pädiatrisch Endokrinologischen Zentrum Zürich (PEZZ) betreut Mathis, der vier Mal die Woche trainiert und es cool findet, beim Skispringen zu fliegen - wie ein Vogel.

Die Sendung wird jeweils am Samstag um 18:10 Uhr auf SRF 1 ausgestrahlt und kann über die Homepage von «gesundheit heute»  abgerufen werden.

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PKK - Pharma-Kooperations-Kodex


Transparenzinitiative stärkt das Vertrauen in die bewährte Zusammenarbeit

PKK - Pharma-Kooperations-Kodex


Transparenzinitiative stärkt das Vertrauen in die bewährte Zusammenarbeit

Bis spätestens am 30. Juni 2016 haben über 50 in der Schweiz tätige Pharmaunternehmen ihre Zahlungen für Beratungs- und Dienstleistungen an die Leistungserbringer im Gesundheitswesen auf ihren Internetseiten erstmals offen gelegt. Diese Firmen decken den Grossteil des Pharmamarkts Schweiz ab. Die Transparenzinitiative wurde vom europäischen Pharmaverband EFPIA angeregt und führte in der Schweiz zu einer zeitgleichen Ausarbeitung des Pharma-Kooperations-Kodex (PKK).

Der Austausch zwischen Pharmaindustrie und Ärzten ist für die Erforschung und Entwicklung neuer Medikamente unerlässlich und verbessert die Qualität der Behandlung von Patientinnen und Patienten. Die Pharmaindustrie ist sich bewusst, dass die Beziehungen mit den Gesundheitsversorgern in einem sensiblen Bereich stattfinden. Auch werden heute erhöhte Anforderungen an die Transparenz der Beziehungen zwischen Pharmaunternehmen, Ärzteschaft, Apotheken, Spitälern sowie Forschungsinstitutionen gestellt. Deshalb hat sich die Pharmabranche entschieden, die Zahlungen jährlich auszuweisen und damit das Vertrauen in die bewährte Zusammenarbeit zu stärken.

 

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Animal Welfare


Pharmaindustrie engagiert sich national und international für den Tierschutz

Animal Welfare


Pharmaindustrie engagiert sich national und international für den Tierschutz

Tierversuche sind auf dem langen Weg zu neuen Medikamenten in vielen Fällen noch unerlässlich. Die Interpharma-Mitgliedsfirmen haben sich zum Ziel gesetzt, diesen sensiblen Teilbereich der Forschung mit grösster Verantwortung zu behandeln und sicherzustellen, dass der Tierschutz höchsten Ansprüchen genügt. In der Schweiz kommt eine der weltweit striktesten Tierschutzgesetzgebungen zur Anwendung. Mit der 2010 ins Leben gerufenen Animal Welfare Charta verpflichten sich die in der Schweiz forschenden Interpharma-Mitgliedsfirmen, diese hohen Standards national und international weiter zu fördern.

3R-Forschung – nationales Kompetenzzentrum entsteht

Das Prinzip der 3R – Reduction (Reduzierung), Refinement (Verbesserung) und Replacement (Ersatz von Tierstudien) – wird von der Industrie seit Jahren konsequent umgesetzt. Unsere Mitgliedsfirmen verfügen über wertvolles Know-how und jahrelange Erfahrungen im Bereich der anwendungsorientierten und zielgerichteten 3R-Forschung. Diese Expertise möchten Sie auch bei der Gestaltung des neuen nationalen 3R-Kompetenzzentrums einfliessen lassen. Im Frühjahr 2016 hat swissuniversities vom Bund das Mandat erhalten, die Struktur und das Aufgabengebiet des 3R-Kompetenzzentrums auszuarbeiten. Interpharma ist zusammen mit anderen Interessensvertretern aus Akademie und Behörden in der Arbeitsgruppe und verschiedenen Subgruppen aktiv. Die Umsetzung eines solchen Zentrums soll bis Ende 2017/Anfang 2018 abgeschlossen sein.

Gemeinsame Audits – Austausch fördern

Seit 2014 werden bei Züchterfirmen, von denen einige der Interpharma-Mitgliedsfirmen Tiere beziehen, regelmässig gemeinsame Audits vorgenommen. Diese Audits dienen dem Ziel, eventuelle Mängel im Tierschutzbereich frühzeitig zu entdecken und partnerschaftlich Verbesserungen zu realisieren. Die Audits prüfen die optimale Umsetzung der gesetzlichen Mindestvorgaben und möchten darüber hinausgehende Bemühungen zur Implementierung von 3R verbessern.

2016 wurden insgesamt drei Audits im europäischen Ausland durchgeführt. Die Auditergebnisse werden innerhalb der Mitgliedsfirmen gemeinsam genutzt und vertraulich behandelt. Ein Auditprozess ist sehr komplex und erfordert von allen Seiten fundiertes Detailwissen zu gesetzlichen Regelungen und tierhaltungsspezifischen Anforderungen. Beim eigentlichen Audit inspiziert das Interpharma-Auditkomitee (in der Regel Vertreter von zwei bis drei Interpharma-Mitgliedsfirmen) die individuellen Tierhaltungseinrichtungen und trifft sowohl die Tierpfleger vor Ort als auch die zuständigen Tierärzte. Die gemeinsame Checkliste umfasst rund 200 Fragen.

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