Der Gesundheitsmonitor informiert seit 1997 zuverlässig über das Verhältnis der Schweizer Stimmberechtigten zum Gesundheitswesen in der Schweiz. Dazu werden jährlich etwa 1200 repräsentativ ausgewählte Stimmbürgerinnen und Stimmbürger vom Forschungsinstitut gfs.bern im Auftrag von Interpharma befragt. Um Zeitvergleiche erstellen zu können, wird der Hauptteil der Fragen dabei über die Jahre hinweg konstant gehalten.

2016 bleibt die Transparenz über die Qualität von Spitälern für die Stimmberechtigten wichtig. 82% der Befragten möchten die Qualitätsdaten kennen, bevor sie sich für die Behandlung in einem Spital oder einer Klinik entscheiden, und 75% meinen, öffentlich zugängliche Qualitätsdaten würden die Qualität der Behandlung in den Spitälern erhöhen. Zudem ist erstmals eine Mehrheit von 62% (+21 Prozentpunkte) der Meinung, die öffentliche Hand solle qualitativ gute Spitäler finanziell belohnen respektive die schlechten bestrafen. Zeitgleich hat das Kostenbewusstsein gegenüber dem Vorjahr zugenommen, was zum Beispiel zu einer kritischeren Betrachtung der Ärztedichte führt. 60% sehen einen direkten Zusammenhang zwischen Ärztedichte und steigenden Prämien. Die Zufriedenheit mit dem Schweizer Gesundheitswesen ist fast unverändert hoch.

Diese Publikation ist auf Deutsch und Französisch erhältlich.