Die drei Publikation «Pharmastandort Schweiz – Zürich-Zug-Luzern», «Pharmastandort Schweiz – Region Basel», «Pharmastandort Schweiz – Espace Mittelland-Bassin Lémanique» bieten regionale Zahlen zur Life-Sciences-Industrie in den genannten Regionen sowie einen Überblick über die wichtigsten Standortfaktoren im Vergleich mit internationalen Pharma-Clustern.

Die Life-Sciences-Industrie ist in den vergangenen Jahren in verschiedenen Regionen der Schweiz zu einer der wichtigsten Stützen der regionalen Wirtschaft aufgestiegen. Neben der Region Basel, dem Schweizer Pharma-Cluster schlechthin, mit 28 500 Beschäftigten und dem grössten Anteil der schweizerischen Pharmawertschöpfung, hat die Life-Sciences-Branche auch in anderen Regionen der Schweiz an Bedeutung gewonnen. Mit einer jährlichen durchschnittlichen Wachstumsrate der realen Bruttowertschöpfung von 5.6 Prozent in den letzten zehn Jahren ist die Region Zürich-Zug-Luzern überdurchschnittlich gewachsen und die beiden Regionen Espace Mittelland und Bassin Lémanique haben sich zu einem international anerkannten Standort für Unternehmen der Life-Sciences-Branche entwickelt. So hat sich beispielsweise das Biotechnologieunternehmen Biogen für den Standort Luterbach im Kanton Solothurn entschieden, um dort eine hochmoderne biopharmazeutische Produktionsanlage zu errichten. 

Während für Unternehmen vor allem harte Standortfaktoren wie Besteuerung, Erreichbarkeit, wirtschaftliche Offenheit und Zugang zu wichtigen Exportmärkten und Fachkräften für einen Standortentscheid relevant sind, spielen für Arbeitskräfte weiche Standortfaktoren wie das Bildungsangebot und die Lebensqualität eine grössere Rolle.

Die drei Booklets sind in Deutsch und Englisch verfügbar, das Booklet «Pharmastandort Schweiz – Espace Mittelland-Bassin Lémanique» zusätzlich in Französisch.